Feuerwehrnachwuchs aus
der Samtgemeinde Asse
bekommt Leistungsspange

Höchste Auszeichnung für deutsche Jugendfeuerwehr – in fünf verschiedenen Prüfungen überzeugt

Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr aus der Samtgemeinde Asse hat die Leistungsspangenabnahme auf der Harzkampfbahn in Seesen erfolgreich absolviert. Mitglieder der Wehren von Groß Denkte, Sottmar, Neindorf und Remlingen gehören dazu.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Mitglied der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Teilnahmeberichtigt sind Jugendliche von 15 bis 18 Jahren, die mindestens ein Jahr Mitglied in der Jugendfeuerwehr sind.

Die fünf Prüfungen sind in einer Gemeinschaft einer Gruppe zu absolvieren, bei denen sowohl Feuerwehrkenntnisse als auch sportliche Aspekte berücksichtigt werden. Dabei werden in jeder Prüfung zwischen 0 und 4 Punkte vergeben. Erforderlich sind mindestens 10 Punkte. Keine Prüfung darf mit 0 Punkten abgeschlossen werden. Darüber hinaus wird der Gesamteindruck der Gruppe, also das allgemeine Auftreten bewertet.

Die praktischen Aufgaben sind: Löschangriff, Staffellauf, Kugelstoßen, Schnelligkeitsübung verlegen von C-Schläuchen. In der Theorie-Prüfung müssen Fragen zu Ausrüstung und Geräten, zu Löschmitteln und –verfahren, zur Unfallverhütung und zur Organisation der Feuerwehr sowie Fragen zur Gesellschaft- und Jugendpolitik beantwortet werden.

Das Mädchen und die acht Jungen wurden von der Samtgemeindejugendwartin Andrea Thomas (Semmenstedt), Matthias Oelmann (Groß Denkte), Tim Klapschinski (Groß Denkte) , Christian Nitschke (Remlingen) und Oliver Thomas (Semmenstedt)  vorbereitet. Zum Schluss konnten alle Jugendlichen ihre Auszeichnung entgegen nehmen. Sie hatte 18 von 24 Punkten erreicht.

Folgende Jugendliche haben dran teilgenommen: Dana Müller, Konstantin Mix und Michael Weikard aus Groß Denkte; Justin Herrman aus Neindorf; Julian Bähr und Marius Bauer aus Sottmar; Niklas Kiehne, Robin Grinsmann und Christoph Borwik aus Remlingen.

Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren Kreiswettbewerb am 28.05.2011 in Schöppenstedt

Ergebnisse (die ersten 6, welche zum Bezirkswettbewerb fahren):
Platz Gemeinde Punkte Bemerkung
1 Groß Denkte 1419,4 Kreismeister 2011
2 Biewende 1418,6  
3 Schandelah 2 1414,7  
4 Schandelah 1413,0  
5 Kl. Schöppenstedt 1411,1  
6 Evessen 1 1396,4  

Als PDF zum Downloaden die komplette Ergebnis Liste.

Gemeindewettbewerb der Jugendfeuerwehren
der Samtgemeinde Asse
in Remlingen auf dem Sportplatz
am Samstag, den 21. Mai 2011

Ergebnisse:
Platz Gemeinde Punkte Bemerkung
1 Groß Denkte 1424,00 Gemeindemeister 2011
2 Biewende 1417,29  
3 Kissenbrück 1401,86  
4 Remlingen 1369,00  
5 Sottmar 1332,14  
6 Klein Denkte 1330,58  
7 Semmenstedt 1182,14  
8 Jugendwarte und Betreuer 1374,00 (aus der Wertung)

Als PDF zum Downloaden.

 

Groß Denkter Jugendfeuerwehr besucht Christoph 30

Anfang April besuchte die Jugendfeuerwehr Groß Denkte den Rettungshubschrauber Christoph 30 in Wolfenbüttel. Aufgrund eines laufenden Einsatzes verzögerte sich zunächst erstmal die Zusammenkunft mit dem leitenden Rettungsassistenten Bernd Augustyniak. Zur Freude der Jugendlichen wurde die Wartezeit spontan für eine Stärkung bei Mc Donald’s genutzt. Nach dem kleinen Imbiss kehrten wir gestärkt und mit großer Neugier zurück. Glücklicherweise war der Einsatz des Rettungshubschraubers beendet und wir wurden von Bernd herzlichst empfangen. Nun platzten die Fragen aus den Jugendlichen heraus: „Was kostet ein Hubschraubereinsatz?“, „Wie schnell fliegt Christoph 30?“, „Mit was ist der Hubschrauber ausgestattet?“, „Wie groß ist das Einsatzgebiet?“, „Wie viele Einsätze fliegt der Rettungshubschrauber?“, „Welche Ausbildung braucht ein Rettungsassistent auf dem Hubschrauber?“, um nur einige Fragen zu nennen. Nachdem wir einen Rundgang um den Hubschrauber gemacht hatten und alle Fragen geklärt wurden, durften wir einmal im Hubschrauber Platz nehmen. Der größte Wunsch der Kids – einen Rundflug mit Christoph 30 über Wolfenbüttel – ging natürlich nicht in Erfüllung. Plötzlich löste der Alarmempfänger von Bernd aus und unser Besuch wurde durch einen spektakulären Start vom Rettungshubschrauber abgerundet.

Zum Seitenanfang