Bücherbus bei der Feuerwehr

Bei der Feuerwehr in Groß Denkte machte am 9. März 2017 der Bücherbus der Kreisbücherei Wolfenbüttel mit dem Fahrer Herrn Voges und seiner Mitarbeiterin halt. Anwesend waren die beiden 3. Klassen der Grundschule Groß Denkte mit ihren Lehrern Frau Grothe und Herrn Pfitzner. Während die eine Hälfte der Schüler im Bücherbus einen Film zur Brandschutzerziehung schaute, bekam die andere Klasse von Feuerwehrkameraden die Fahrzeuge der Wehr erklärt. Unter Anleitung und Aufsicht der anwesenden Feuerwehrkameraden bauten die Schüler anschließend einen Löschangriff auf. Der Leiter der Grundschule, Herr Polten, war ebenfalls anwesende und verfolgte die Veranstaltung mit Interesse.

Jahreshauptversammlung 2017

11 Brandeinsätze, 26 Hilfeleistungen und 3 Alarmübungen

Zügig verlief die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Denkte "Mit elf Brandeinsätzen, 26 Hilfeleistungen und drei Alarmübungen liegt ein ereignisreiches Jahr hinter uns", so Ortsbrandmeister Joachim Oelmann.

18 Lehrgänge der Samtgemeinde Asse in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Schladen und in den Niedersächsischen Akademien für Brand- und Katastrophenschutz in Celle und Loy erfolgreich absolviert worden. 16 Wehrleute sind Atemschutzgeräteträger. Bei den Wettbewerben wurden wieder tolle Leistungen erzielt, so Oelmann.Beim Kreiswettbewerb in Schöppenstedt wurde der erste Platz und beim Bezirkswettbewerb in Gifhorn der vierte Platz erreicht. Damit habe sich die Groß Denkter Wehr zum zweiten Mal zur Teilnahme am Niedersächsischen Landeswettbewerb qualifiziert. Aufgrund der guten Platzierungen konnten inzwischen einige Mitglieder der Gruppe mit der Leistungsspange in Bronze bzw. mit Silber ausgezeichnet werden. 34 Männer und sieben Frauen versehen aktiv ihren Dienst in der Wehr. Drei Mädchen und 17 Jungen gehören der Jugendfeuerwehr an. In der Altersabteilung sind es acht Wehrleute, im Spielmannszug 37 aktive, die 19 Spieleinsätzen hatten. Als Fördernde Mitglieder sind 85.

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Alarmübung in Kissenbrück-Hedwigsburg

 

Mehrmals im Jahr treffen sich die Mitglieder der Gefahrgutgruppe Asse zu ihren Übungsdiensten. Nun galt es in einer geheim geplanten Übung das Erlernte zu festigen. Ausgearbeitet wurde die Übung von Jens Meyer und Maik Sternberg.

An einem Donnerstabend wurde die Ortsfeuerwehr Kissenbrück und Groß Denkte sowie die ÖEL-Asse zur Okermühle nach Hedwigsburg alarmiert. Dort war folgende Einsatzlage vorbereitet, ein Kurierfahrer war damit beschäftigt, Reinigungsmittel für die Mühle aus einem Anhänger zu entladen, als dieser sich durch einen technischen Defekt vom Zugfahrzeug löste. 

Der Fahrer versuchte noch den Anhänger zu stoppen, stürzte aber und wurde unter dem Anhänger eingeklemmt. Der Anhänger kippte daraufhin nach hinten und trennte dem Fahrer die Hand ab. Durch den Aufprall lösten sich im Anhänger drei Fässer á 60 Liter, gefüllt mit dem giftigen Medikament Zytostase. Alle drei Fässer waren leck geschlagen und Flüssigkeit lief aus.

Die eintreffende Ortsfeuerwehr Kissenbrück leitete den Einsatz durch umfassende Erkundungsmaßnahmen ein und erkannte, dass der Anhänger mit einer Gefahrgut Kennzeichnung versehen war. Durch die Gefahrenzahl 36 deutete die Wehr richtig, dass sich ein entzündbarer flüssiger und giftiger Stoff auf dem Anhänger befand. Sofort wurde der Brandschutz sicher gestellt und die Ortsfeuerwehr Neindorf zur Wasserversorgung alarmiert.

Erst mit Eintreffen der Gefahrguteinheit Asse wurden CSA-Träger (Chemiekalienschutzanzug) eingesetzt und der verletzte Fahrer konnte gerettet werden. Die Stützpunktfeuerwehr Groß Denkte hat hierzu den Ablageplatz für die technische Hilfeleistung entsprechend vorbereitet, sowie die Notdekon eingerichtet. Auch die Ladepapiere musste der Trupp an der Unglücksstelle einsammeln, de verstreut umher lagen. Die abgetrennte Hand hielt noch das Klemmbrett mit den Lieferscheinen fest. Bei genauer Auswertung der Papiere durch die ÖEL (Örtliche Einsatzleitung) wurde dann festgestellt, das die Gefahrzahl am Anhänger falsch war. Sie musste "60, 1851, Medikament Fertigprodukt, giftig" lauten. Nachdem die Fässer gesichert waren, wurde die Übung beendet.

Schwerpunkt der Übung waren die Erstmaßnahmen, Patientenrettung und Versorgung, das Sichern des Gefahrstoffs und Auswertung der Transportpapiere. Weitere Punkte waren Aufbau der Einsatzstelle, Kommunikation und Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren.

Dieses wurde durch die Einheiten hervorragend gemeistert, auch der anwesende Gemeindebrandmeister und Stellvertreter für den Bereich Asse zeigten sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden.

 

Seniorenkreis zu Besuch bei der Feuerwehr

Am Dienstag, den 18. Oktober 2016 hatte der Seniorenkreis sein Treffen diesmal in das örtliche Feuerwehrhaus verlegt. 31 Teilnehmer waren gekommen, unter Ihnen auch die Gründungsmitglieder von 1972, Günter Queck, ehemaliger Schulleiter, und der frühere Ortspfarrer Rainer Obst. "Sie kommen aus Sottmar, Klein und Groß Denkte. Ich hole die auswärtigen Senioren schon von Anfang an mit einem Kleinbus ab", erzählte Obst. Trotz seines Umzuges nach Evessen vor vielen Jahren kommt er immer gern nach Groß Denkte und leitet zusammen mit Sabine Bunkus den Seniorenkreis.

"Schön, dass Sie gekommen sind und Interesse an unserer Feuerwehr haben", freute sich Ortsbrandmeister Joachim Oelmann. Nach der gemeinsamen Kaffeetafel gab Oelmann einen kurzen Bericht über die Aufgaben, Ausbildung und Alarmierung der Feuerwehr. Die Seniorinnen und Senioren hörten aufmerksam zu. "Warum hört man keine Sirene mehr im Ort?" war eine der vielen Fragen, die gestellt wurden. Viele wussten nicht, das die Wehrmitglieder über digitale Meldeempfänger und zusätzlich über ihre Handys alarmiert werden. Sie wollten auch wissen, ob bei einem Einsatz schon einmal die Seelsorge in Anspruch genommen wurde, was Oelmann bejahrte.

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